Unterstützung der Vereine bei der Kunstrasen-Debatte

Veröffentlicht am 20.09.2019 in Kommunalpolitik

Überlegungen der Europäischen Union zum Verbot von Plastikteilchen (Granulat) auf Kunstrasenplätzen verunsichern Vereine. Nach dem aktuell beschlossenen Förderungsstopp der Stadt für Kunstrasen mit Granulat droht möglicherweise auch ein Verbot. Jetzt ist es wichtig mögliche Alternativen zu finden und die Vereine zu begleiten.

Sollte das Verbot von Granulat auf Kunstrasenplätzen beschlossen werden, müssen gleichzeitig Alternativen für die Vereine aufgezeigt und Unterstützung angeboten werden.

Es ist wichtig, dass Lösungen gefunden werden, die für die Vereine bezahlbar sind und genügend Zeit für die Umstellung bieten. Unbestritten ist, dass jährlich große Mengen von Mikroplastik in Boden und Gewässer gelangen. Aufgenommen von Tieren können die Plastikpartikel dann auch in Nahrungsketten geraten. Dennoch ist eine Lösung wichtig, die nachhaltig für Mensch und Umwelt ist und die Vereine bei der Umstellung nicht alleine lässt.

Eine öffentliche Befragung durch die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) zur Verringerung von Mikroplastik-Granulat wird heute abgeschlossen, im Frühjahr 2020 ist dann mit den Ergebnissen zu rechnen. Danach wird die Europäische Kommission einen Vorschlag erarbeiten. Ein mögliches Verbot das im Raum steht, könnte ab 2021 in Kraft treten. Besonders wichtig ist, zeitnah mit den Vereinen Kontakt aufzunehmen, um sie über die Entwicklungen zu informieren und beratend zur Seite zu stehen. Auch die Prüfung einer Übergangsfrist könnte helfen die Abläufe innerhalb der Vereine besser koordinieren zu können.

Für die SPD Gemeinderatsfraktion: Andrea Safferling und Ralf Eisenhauer

 
 

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