Sprachförderung von Beginn an

Veröffentlicht am 17.02.2017 in Kommunalpolitik

Kamrad (3. v.r.) bei der Expertenrunde um Gastgeberin Sabine Leber-Hoischen (rechts) und Stefan Rebmann (links)

„Sprachförderung in der frühen Kindheit – wie Bildung gelingen kann?!“ Dies war die Fragestellung einer Veranstaltung der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung.

Stadträtin Lena Kamrad, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion, verwies dabei auf die guten Entwicklungen Mannheims in den vergangenen Jahren: „Sprachförderung ist von Beginn an wichtig. Mit Sprachkitas oder gezielten Sprachförderprojekten ist es gelungen, das Sprachniveau der Mannheimer Kinder zu verbessern. So konnte der Anteil der Kinder, die bei der Einschulung Sprachförderbedarf haben, seit 2003 auf 14 Prozent nahezu halbiert werden.“

Deutlich wurde in der Diskussion den anwesenden Fachleuten, dass die Rahmenbedingungen in den Kindergartengruppen stimmen müssen, damit die Kinder in ihrer Sprachentwicklung erfolgreich unterstützt werden können. Allerdings sind auch die Eltern gefordert, wie Kamrad, SPD-Sprecherin im Gemeinderat für Kinder, Jugend und Bildung, feststellte: „Bei aller Förderung, die die Kinder in den Kindergärten erfahren, ist es ebenso wichtig, den Eltern Tipps zu geben, wie sie ihre Kinder zuhause bestmöglich beim Spracherwerb unterstützen können.“

Eine Möglichkeit dabei sind die Eltern-Kind-Zentren (Elkiz). Diese Zentren sind eine wohnortnahe, niederschwellige und verlässliche Anlaufstelle für Eltern und ihre Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren. „Wir werden uns bei einer Elkiz-Tour die Arbeit vor Ort anschauen und mit den Fachleuten und Eltern ins Gespräch kommen", erläuterte Kamrad die nächsten Schritte.

 
 

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