Sanierungsgebiet Neckarstadt: Eine der größten städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen

Veröffentlicht am 25.07.2018 in Pressemitteilungen
 

Stadtrat Thorsten Riehle

Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause der Satzung zum Sanierungsgebiet Neckarstadt-West zugestimmt. Damit ist der Weg nun freigegeben worden für eine der größten städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen in der Mannheimer Geschichte.

„Das ist ein großartiger Erfolg eines jahrelangen Prozesses, den ich schon als Bezirksbeirat in der Neckarstadt-West begleiten durfte“, freut sich SPD-Stadtrat Thorsten Riehle. Politik und Verwaltung sei es gelungen, den Stadtteil, der bei vielen als Problemviertel gilt, nun ganz nach oben auf die Tagesordnung zu setzen. „Die Neckarstadt-West ist der am meisten unterschätzte Stadtteil. Mit dieser Maßnahme kann es gelingen, die baulichen Potentiale, aber auch die Infrastruktur in dem Stadtteil zu stärken und ihn deutlich voran zu bringen“, so Riehle weiter.

Besonders die Arbeit der Steuerungsgruppe zeige dabei erste Erfolge. Die Belebung der südlichen Platzhälfte, aber auch die Gründung der Neckarstadt Kids hätten aus der Sicht von Riehle bewiesen, dass der Stadtteil mit der Hilfe aus dem Rathaus, letztlich aber vor allen Dingen mit dem Engagement der Menschen im Stadtteil Veränderungen schaffen kann. „Das gilt es weiter zu fördern.“ Schließlich werde im Abschlussbericht der Vorbereitenden Untersuchungen nicht nur der Städtebau ausführlich beleuchtet, auch sozialen Missstände oder die Verkehrsprobleme werden angesprochen und Maßnahmen vorgeschlagen. „Das ist eine durchaus zutreffende Analyse der Situation und gibt wichtige Hinweise darauf, wie wir als Stadt damit umgehen können“, so Riehle. Bis zum 31. Dezember 2032, also rund 15 Jahre hat die Stadt Zeit, die Sanierungen und sonstigen Maßnahmen durchzuführen und mögliche Fördermittel einzusetzen.

Für Fraktionsvorsitzenden Ralf Eisenhauer sind vor allen Dingen die angedachten Maßnahmen aus dem Abschlussbericht der Vorbereitenden Untersuchungen zielführend. Urban Gardening, die Verbesserung der Beleuchtungssituation oder das Nutzungskonzept Neckarvorland seien zwar für sich gesehen jeweils nur kleine Maßnahmen. „Das Gesamtpaket macht es aber aus“, so Eisenhauer weiter.

Auf der Agenda stehen aber auch größere Maßnahmen wie die Sanierung von Straßenräumen und Gehwegen, die Erarbeitung innovativer Verkehrs- und Parkraumkonzepte oder die Sanierung der Humboldtschule. „Gerade was den Schulstandort Neckarstadt-West anbetrifft sehen wir, dass die Richtung der Planungen die richtige ist“, ergänzt Stadtrat Reinhold Götz. Die Ganztagsgrundschule auf dem ehemaligen Tankstellengelände werde eine deutliche Verbesserung in der Bildungslandschaft bringen. „Das ist aber nur ein erster Schritt“, spricht er die ausstehende Sanierungsmaßnahme Humboldtschule und das weitere Vorgehen Marie Curie Schule an. Die Zielsetzung ist auch bei den weiterführenden Schulen aus Sicht der SPD klar. Wir wollen und brauchen perspektivisch auch hier ein Ganztagsangebot in der Neckarstadt-West.“

 
 

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