Rheinau-Süd stärken

Veröffentlicht am 17.07.2019 in Kommunalpolitik

Ehemaliges Einkaufszentrum Rheinau-Süd

Rheinau Süd braucht mehr Einzelhandelsgeschäfte, einen Jugendtreff, der gefahrlos zu erreichen ist, und LKW-Abstellplätze, bei denen es nicht zu Lärmbelästigungen und Verkehrsbehinderungen für die Anwohnerschaft kommt. Dazu haben wir eine Anfrage in den Gemeinderat eingebracht.

Stadtrat Thorsten Riehle für die SPD-Gemeinderatsfraktion:

„In Rheinau-Süd gibt es kaum noch Einzelhandelsgeschäfte. Das kleine Einkaufszentrum in der Rohrhofer Straße steht seit Jahren leer. Wir wollen von der Verwaltung wissen, ob ihr bekannt ist, was die Eigentümer mit der Immobilie vorhaben. Dazu haben wir eine Anfrage im Gemeinderat gestellt. Wir sollten auf jeden Fall ausloten, ob sich neben einer möglichen Wohnbebauung dort nicht auch Geschäfte für den täglichen Bedarf ansiedeln können. Außerdem wollen wir in dem Zusammenhang auch wissen, ob der Bebauungsplan es an der Stelle erlauben würde, Räumlichkeiten für den Jugendtreff Zündholz unterzubringen. Der derzeitige Standort ist wegen der schlechten Anbindung an den öffentlichen Verkehr nicht geeignet.

Ein gefahrlos zu erreichender Jugendtreff
Wir brauchen einen gut funktionierenden den Jugendtreff in Rheinau-Süd, den die Kinder und Jugendlichen gefahrlos erreichen können und wo die Eltern ihre Kinder auch mit einem guten Gewissen und beruhigt hingehen lassen können. Das ist beim derzeitigen Standort insbesondere in den Wintermonaten sehr problematisch. Die Nachfrage in Rheinau-Süd ist eindeutig vorhanden. Wir können auf die offene Jugendarbeit in Rheinau-Süd nicht verzichten.

Mehr Abstellplätze für LKW
Ein weiteres Problem sind fehlende Parkplätze für LKW. Hier könnte man auf dem Gelände des ehemaligen Brummi-Stadel und der angrenzenden Freifläche im Edinger Riedweg eine Lösung finden. Wir möchten deshalb von der Verwaltung erfahren, ob sie Kenntnis davon hat, was der Eigentümer mit dem Gelände machen will und ob der Bebauungsplan es an dieser Stelle erlaubt, einen LKW Parkplatz mit Infrastruktur wie Toiletten, Duschen, Abfallcontainer etc. einzurichten. Der Brummi Stadel ist schon vor Jahren abgebrannt ist. Um die Bauruine und den angrenzenden großen Parkplatz ist ein Bauzaun gezogen. Es kommt zu Vandalismus und Vermüllung. Gleichzeitig fehlt es an Abstellplätzen, vor allen Dingen aber an Infrastruktur für LKW-Fahrer, die im Hafengebiet parken und die hier geschaffen werden könnte.“

 
 

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