Mindestens 30 Prozent preisgünstiger Wohnraum an der Schafweide

Veröffentlicht am 14.11.2017 in Anträge

Wohnungspolitischer Sprecher der SPD: Reinhold Götz

Auf dem Grundstück Schafweide in der Neckarstadt-Ost sollen neben der Ansiedlung des SWR-Studios auch Wohnungen entstehen. Für die SPD ist klar: Mindestens 30 Prozent der neuen Wohnungen müssen zu einem bezahlbaren Mietpreis angeboten werden.

Antrag zur Sitzung des Hauptausschusses am 14. November 2017

Der Hauptausschuss möge beschließen:

Entsprechend des vom Gemeinderat beschlossenen 12-Punkte-Programms Wohnen wird beim anstehenden Verkauf und der Entwicklung des städtischen Grundstücks „Schafweide“ sichergestellt, dass dort mindestens 30 Prozent des entstehenden Wohnraums zu einem Preis für die Kaltmiete von maximal 7,50 Euro / Quadratmeter angeboten werden.

Begründung:

Mieten soll langfristig bezahlbar sein in Mannheim. Anhand der Entwicklung der letzten Jahre ist auch in Mannheim festzustellen, dass zwar mehr Wohnungen angeboten und auch gebaut werden, dies jedoch größtenteils zu Preisen, die für viele Menschen nicht bezahlbar sind.

Um möglichst gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Stadtteilen zu gewährleisten, ist es wichtig, dass in neuen Quartieren gemischte Wohnungsmöglichkeiten vorherrschen. Gerade vor dem Hintergrund des langfristigen Bedarfs an Mietwohnungen und für den Zusammenhalt in den Quartieren ist dies ein angemessenes Ansinnen. Deshalb ist es auch bei der Bebauung der Schafweide wichtig, dies entsprechend vorab festzulegen.

 

 
 

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