Mehr Platz für Fußgängerinnen und Fußgänger

Veröffentlicht am 09.01.2018 in Pressemitteilungen

Dr. Boris Weirauch MdL, ordnungs- und verkehrspolitischer Sprecher

Die Stadt will das Parken am Straßenrand in der Innenstadt neu ordnen. Die SPD begrüßt dies, fordert darüber hinaus aber weitere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung sowie neue Mobilitätskonzepte.

Der ordnungs- und verkehrspolitische Sprecher der SPD-Gemeinderatsfaktion Dr. Boris Weirauch MdL erklärt: „Wir wollen, dass im Stadtgebiet Mannheim das rechtswidrige Abstellen von Kraftfahrzeugen auf Geh- und Radwegen sowie auf Freiflächen und Plätzen grundsätzlich nicht mehr  geduldet werden soll.“ Auch in den Stadtteilen müsse das Problem angegangen werden.

Zusätzlich möchte die SPD Mobilität und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt überhaupt verbessern. „Wir wollen Teile der westlichen Unterstadt verkehrsberuhigen, in Fressgasse und Kunststraße verkehrsreduzierende Maßnahmen ähnlich wie vor Q6/Q7 umsetzen, das  Parkleitsystem für die Innenstadt weiterentwickeln, angesichts des Ausbaus der Innenstadt für den Rad- und Fußgängerverkehr neue attraktive Park & Ride-Angebote schaffen, um mehr Anreize für das Parken außerhalb der Innenstadt zu schaffen“, zählt der Fraktionsvorsitzende Ralf Eisenhauer auf. Die SPD-Sprecherin im Bezirksbeirat Innenstadt Isabel Cademartori nennt ergänzend den Antrag der SPD, nachts probeweise Kunst- und Fressgasse zu sperren.

Ganz generell setzt die SPD aber auf neue Konzepte der Mobilität in der Stadt, die insbesondere den öffentlichen Verkehr stärken, Rad- und Fußverkehr attraktiv machen und damit für mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Stadt sorgen. Eisenhauer verweist in dem Zusammenhang auf die Initiative der SPD anlässlich der Haushaltsberatungen, die Mobilität von morgen zu gestalten, u.a. durch einen fahrscheinlosen öffentlichen Verkehr.

 

Hintergrund:

In den Quadraten G 2 / F 2 und G 2 / G 3 (Marktplatz, Richtung Synagoge), in der östlichen Unterstadt in den Quadraten R 3 / S 3 bis R 4 / S 4 (östlicher Zugang Marktplatz, Schulweg Mozartschule) und parallel zur Kunststraße in den Quadraten M 3 / N 3 bis N 5 / M 5 soll das Parken am Straßenrand neu geordnet werden. Künftig werden in den drei Bereichen die Parkstände auf einer Straßenseite auf der Fahrbahn markiert und das Gehwegparken auf der gegenüberliegenden Seite durch Poller verhindert. Dies soll dazu beitragen, dass sich Fußgängerinnen und Fußgänger barrierefrei bewegen können und die Lebensqualität und die Verkehrssicherheit verbessert wird.

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