Einsatz für Frauenrechte und Internationalen Frauentag

Veröffentlicht am 07.03.2017 in Kommunalpolitik

Starke Frauen – starke Demokratie: Schon früh hatte sich die SPD das Frauenwahlrecht auf ihre Fahnen geschrieben. Der Internationale Frauentag am 8. März bietet Gelegenheit, daran zu erinnern und weiter für die Gleichstellung von Frauen zu kämpfen.

„Heraus mit dem Frauenwahlrecht“ forderte die SPD schon vor dem 1. Weltkrieg. Dies war auch das alles beherrschende Thema in den ersten Jahren, in denen der Internationale Frauentag gefeiert wurde. Das allgemeine, freie und gleiche Wahlrecht für Frauen hat die SPD dann 1918 durchgesetzt. „Das Wahlrecht ist heute selbstverständlich, die tatsächliche Gleichstellung von Frauen hinkte aber hinterher, und ist auch im Jahr 2017 in vielen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Bereichen noch nicht voll verwirklicht“, beschreibt die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Gemeinderatsfraktion Dr. Claudia Schöning-Kalender die Situation von Frauen.

 „Deshalb freuen wir uns über die Veranstaltungsreihe zum Weltfrauentag unter dem Titel „Mann-Heim als Frauen-Ort“, die aktuelle Frauenthemen aufgreift und den einen und anderen Blick auf engagierte Persönlichkeiten der Geschichte wirft“.

Ganz besonders beeindruckt hat Claudia Schöning-Kalender die Sozialdemokratin Elisabeth Selbert, eine der „Mütter des Grundgesetzes“. Die Aufnahme der Gleichberechtigung in den Grundrechteteil des Grundgesetzes war zum großen Teil ihr Verdienst. Die Forderung nach mehr Teilhabe von Frauen bleibt aber. Dringlich sind z. B. bessere Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Politik, auch auf kommunaler Ebene.

Die SPD unterstützt deshalb die Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene, die die Stadt unterzeichnet hat. Ihre Umsetzung ist für die SPD ein zentrales Anliegen. Insbesondere Sozialdemokratinnen sind hier seit vielen Jahren aktiv. Zusammen mit dem Deutschen Frauenrat und dem Juristinnenbund setzen wir uns schon lange für die Geschlechterparität in den deutschen Parlamenten ein“, erklärt Schöning-Kalender.

Dazu gehört ausdrücklich und besonders auch, mehr Frauen in die kommunalen Parlamente zu bringen. In der SPD-Gemeinderatsfraktion ist das schon verwirklicht. Sieben von 13 Mitgliedern sind starke Frauen.

 
 

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